Renate Ruck, geboren 1947 in Soltau, hat fast dreißig Jahre
lang als Realschullehrerin Deutsch, Erdkunde und Kunst
unterrichtet.
Seit 1997 arbeitet sie an ihrem künstlerischen
Projekt "Metallballaden". Vorwiegend aus Fundstücken
vom Schrottplatz schafft sie mit Plasmaschneider,
Schneidbrenner, Schweißgerät, Flex und am Schmiedefeuer
ihre Skulpturen. Die Oberflächen der Werke verändern sich im
Laufe der Zeit, Rostpatina entsteht. Diese Zeichen der Zeit sind
ein wesentliches Merkmal der Objekte und von der Künstlerin
ausdrücklich gewollt.
In Wardenburg, Friesoythe und Soltau stehen ihre Werke
im öffentlichen Raum.
Juryvotum:
"Renate Ruck schafft aus segmentierten Cortenstahl-Elementen
eine torförmige Plastik, die assoziativ an das frühere steinerne
Stadttor von Aurich (Julianen-Tor) anknüpft.
Eine sehr gelungene Gegenüberstellung von Vergangenheit
zur Gegenwart und Zukunft.
In der Konsequenz und Reduktion der plastischen Gestaltung liegt
der besondere künstlerische Wert."
Statement der Künstlerin:
"Das Julianen–Tor in modernem, reduziertem Design aus Eisen wurde
dem steinernen Tor zum historischen Julianenpark
nachempfunden und am Georgswall aufgebaut.
Dies neue Julianen-Tor steht als Symbol für Willkommen und
Abschied dort, wo sich ehemals der für Aurich und seine
Umgebung bedeutende Hafen befand.
Damit werden der Wandel und Umbruch in der Stadt demonstriert
und eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart
geschaffen."
Renate Ruck im WWW |